Hauptsache Zulassung – Leak zeigt enormen Druck auf EMA

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Stand: 25. März, 2021

Die EMA hat erhebliche Bedenken bei der Zulassung der mRNA-Impfstoffe gegen Corona übergangen, weil sie unter Druck gesetzt wurde. Die Französische Tageszeitung Le Monde hat dies auf Basis gehackter Dokumente und E-Mails aufgedeckt. Die Echtheit der Dateien wurde von der EMA gegenüber Le Monde bestätigt.

Es zeigt sich, dass vor allem eine rasche Zulassung im Vordergrund stand, medizinische Bedenken hingegen waren zweitrangig.

Offenbar ist die Wirksamkeit des Impfstoffes in der kommerziellen Produktion gegenüber der klinischen Phase niedriger. Eigentlich ein Hindernis, ein “Stolperstein”, so Le Monde. Aufgrund des Zeitdrucks wurden Bedenken dieser Art jedoch anscheinend übergangen.

Wir hatten hier bereits über unglaubliche Tricksereien bei der Berechnung der Wirksamkeit des BioNTech-Impfstoffes berichtet.

Aus dem Artikel von Le Monde, übersetzt mit deepl.com:

Ein “Stolperstein”
Um von einem klinischen Stadium in ein kommerzielles Stadium überzugehen, mussten die Hersteller in der Tat ihre Herstellungsprozesse ändern, sie investierten auch in neue Produktionslinien und neue Anlagen. All diese Veränderungen würden Unterschiede in der genauen Zusammensetzung der Impfstoffe erklären, insbesondere eine Abnahme des Integritätsgrades der RNA. Das entscheidende Element dieses Impfstoffs ist die RNA, die, einmal in die Zellen injiziert, das Spike-Protein des Virus herstellt und so dem Immunsystem beibringt, diesen Erreger zu erkennen und zu neutralisieren. Die in den klinischen Studien verwendeten Impfstoffe hatten zwischen 69 % und 81 % “integrale” RNA, also die gesamte Sequenz, aus der das Spike-Protein besteht. Im Gegensatz dazu zeigten die Daten von Chargen, die auf diesen neuen Produktionslinien hergestellt wurden, niedrigere Prozentsätze, im Durchschnitt 59 %. Einige Chargen waren so niedrig wie 51% und 52%. Ein “Stolperstein”, sagte die EMA am 23. November.

Ein Blog-Artikel hat sich den Details in deutscher Sprache angenommen. Der Originalartikel in französischer Sprache kann hier gelesen werden.

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